Donnerstag, 19. Mai 2016

ich glaube schon, dass welt immer kampf ist, immer reibung, auseinandersetzung, gewaltvolles umwälzen. ausnahme davon sind nur bereiche größeren vertrauens und ich denke, wie du offenbar auch, dass wir uns in unserer verbindung in dieser sicherheit befinden.

aus einer mail in freundschaft.

Montag, 16. Mai 2016

was nur das englische kann, ein nichtgeschriebenes stück text mit dem titel versehen:

an abjective truth.


Samstag, 14. Mai 2016

gott die welt und wir die teufel.

...was schön klingt, aber schlicht eine nochjugendliche romantisierung ist.



das leben ist eine last. einverstanden.
wieso jedoch, herr gehlen, enlasten?

wieso jedoch, ihr alle, entlasten?
das leben predigen, aber entlastung suchen?
verräter! heuchler!

wasser predigen und wein trinken.
darwin predigen, marx, bohr und freud und am besten noch kästner, aber die eigenen ängste ersäufen?
es beginnt der sommer, die menschen werden baden gehen. abkühlung und hautkrebsvorsorge.

in mir der gedanke: weg mit euch! und wenn wir dabei sind: weg mit mir.
die autodiffamierung des schreibenden. selbstenthebung aus der mächtigen position des künstlers.



Sonntag, 8. Mai 2016

... nicht um mich zu ent-schuldigen. dennoch, um euch zu sagen, dass es mir leid tut, wie ich manchmal bin. es tut mir leid, jedes unterbrechen, jedes spotlight auf mich zerren, jede seltsame vorwürfigkeit darüber, dass ihr mich nicht jeden tag durch eure anwesenheit, zuneigung und anerkennung von diesem dröhnenden menschsein entlastet. wenn es mir momentan gut geht und ich umgeben bin von menschen, denen ich vertraue, dann werde ich so oft zum ekel. das ist komplett idiotisch. und ich weiß das seit - nun, ehrlich gesagt gibt es momente dieser art in meiner erinnerung, die in früheste schuljahre zurückreichen. ich habe nicht wirklich etwas gegen __s satzbau, gegen __s unehelich geborensein oder __s wunsch zu spielen. das würde auch auf keinem sinn fußen. (ist hadernder satzbau doch vielleicht besonderer ausdruck der ungreifbarkeit der welt, die ehe ein zu oft bürgerlicher versuch, die unvereinbarkeit zweier menschenleben durch institution zu narkotisieren - und daher vollkommen wertfrei oder -los in dem kontext des beginnes eines neuen kleinen menschenlebens - und schließlich der spieldrang weit aufrichtiger als alles, was ich im allgemeinen so tue...) dieser idiot in mir ernährt sich von einigem, nur nicht von eurem jeweiligen so-oder-so-sein.

Freitag, 6. Mai 2016

tanz! so, dass es keiner sehe.



Mittwoch, 4. Mai 2016

kriegswirren - ist es nicht vielleicht der krieg, der klare wahrheit aufscheinen lässt, die in friedenszeiten von menschgemachter illusion verkleidet ist?