Donnerstag, 9. Juni 2016

nein, eben.
leere und sehnsucht, aber niemanden adressieren können.



etwas aus dem eigenen leben verabschieden.

und dann das herz in den halz schlagen spüren,
die unsicherheit in kopf und beinen anerkennen.

weil jenes nicht mehr hier ist, weil jenes nun woanders lebt!



Mittwoch, 1. Juni 2016

die pflanzen draußen ersaufen, jene im wohnzimmer vertrocknen.



Donnerstag, 19. Mai 2016

ich glaube schon, dass welt immer kampf ist, immer reibung, auseinandersetzung, gewaltvolles umwälzen. ausnahme davon sind nur bereiche größeren vertrauens und ich denke, wie du offenbar auch, dass wir uns in unserer verbindung in dieser sicherheit befinden.

aus einer mail in freundschaft.

Montag, 16. Mai 2016

was nur das englische kann, ein nichtgeschriebenes stück text mit dem titel versehen:

an abjective truth.


Samstag, 14. Mai 2016

gott die welt und wir die teufel.

...was schön klingt, aber schlicht eine nochjugendliche romantisierung ist.



das leben ist eine last. einverstanden.
wieso jedoch, herr gehlen, enlasten?

wieso jedoch, ihr alle, entlasten?
das leben predigen, aber entlastung suchen?
verräter! heuchler!

wasser predigen und wein trinken.
darwin predigen, marx, bohr und freud und am besten noch kästner, aber die eigenen ängste ersäufen?
es beginnt der sommer, die menschen werden baden gehen. abkühlung und hautkrebsvorsorge.

in mir der gedanke: weg mit euch! und wenn wir dabei sind: weg mit mir.
die autodiffamierung des schreibenden. selbstenthebung aus der mächtigen position des künstlers.