Freitag, 4. Juli 2014

er verschätzt sich und stürzt in die tiefe. ein verzweifeltes, stummes rufen bricht mir von luftlosem würgen begleitet aus der brust. dann schlägt er im hof auf. vom dach sehen wir seinen ohne zögern von jedem leben verlassenen körper zusammensinken und blut färbt das scheinbar regennasse pflaster um ihn herum. noch im traum erinnere ich mich an den preikestolen. dann wache ich auf.

Donnerstag, 3. Juli 2014

ich sitze im seminar, lese benjamin und erlebe mit ganzem herzen den moment, ab dem ich
nicht länger demokrat bin.

Montag, 23. Juni 2014

angenommen, wir einigen uns darauf, dass talent eine besondere form der liebe zur welt ist

Mittwoch, 4. Juni 2014

was man manchmal so liest irgendwo:

The whole party was teary and then we danced on the tables.

was, wenn ich ein leben leb, ohne je auf den tables gedanced zu haben? was, wenn ich pläne mache, nach konzept lebe, prinzipien liebe? dann tatsächlich nicht lebe? was, wenn alle anderen richtiger liegen mit ihrem ganz-einfach-leben? meine weise zu leben kleide ich in den buntesten farben der einfachheit, doch möglich, dass ich mich täusche. mich täusche und übersehe, wie farben wirklich sind. wie sie sich anfühlen, wie sie unhinterfragt und ohne jede einschränkung ein leben bewegen können.


ich geh mal, teary somewhat.
mit den hunden in die dunkelheit.
tische gibt es auf den feldern nicht.
und niemanden, der mittanzt.

idiot!